Der Blog als Marketing-Tool

In diesem Beitrag erklären wir dir, wie du deinen eigenen Blog nutzen kannst, um gezielt Kunden anzusprechen. Dafür steigen wir in die Themen Inbound-Marketing, Content-Marketing & -Kreation und in die Hintergründe eines professionellen Blogs ein.

Was ist ein Blog

Kurzgesagt ist ein Blog eine Webseite oder ein Teil davon. Es gibt verschieden Arten von Blogs. So berichten private Personen oder Personen des öffentlichen Lebens gerne in Blogs über ihr Leben wie in einer Art Tagebuch. Eine andere Art des Blogs sind Themenbasierte Blogs. Diese wollen wir uns genauer anschauen.

In Themen-Blogs dreht sich meist alles um ein Thema oder eine Gruppe von Themen. In diesem Blog beispielsweise dreht sich alles um Marketing und Design. Durch so einen Blog werden selbst erstellte Inhalte publiziert. Und das meistens kostenlos. Auf solch einem Blog entstehen dann Beiträge, welche jeder im Internet finden und lesen kann. Womit wir beim Zweck eines Blogs wären.

 

Wieso hilft mir ein Blog beim Marketing?

Wie eben bereits erwähnt kann jeder diese Beiträge im Internet finden. Wobei „jeder“ auch deine Zielgruppe umfasst. Über die genaue Ausrichtung auf deine Zielgruppe erfährst du später mehr.

Doch was bringt ein Blog nun genau? Hierfür betrachten wir das Prinzip des Inbound-Marketing´s. Jeder kennt nervige Spam-Mails oder ungewollte Flyer im Briefkasten. Diese Praktiken zählen zum Outbound-Marketing. Genau dagegen steht Inbound-Marketing. Interessenten und potenzielle Kunden sollen hier auf eine freundliche Art und Weise für ein Produkt/Dienstleistung begeistert werden. Das erreicht man am besten, in dem die Kunden selbst auf dein Angebot stoßen. Und hierbei hilft ein Blog. Durch gezielte Platzierung sogenannter Keywords helfen Blocks dabei, im Internet gefunden zu werden. Und zwar ganz ohne, dass man speziell nach deinem Unternehmen sucht.

 Ein Beispiel:

Annas Auto macht regelmäßig ein wummerndes Geräusch beim Bremsen. Sie sucht danach im Internet und findet einen Blog-Beitrag, welcher von Bremsproblemen handelt. Dieser Beitrag ist von der Freiefahrt GmbH.
Anna findet mögliche Ursachen und entscheidet sich, eine Autowerkstatt aufzusuchen.
Durch die positive Erfahrung, die sie mit dem Blog-Beitrag der Freiefahrt GmbH gemacht hat, macht sie dort einen Termin aus. 

Die Freiefahrt GmbH hat somit einen Kunden gewonnen, weil Anna bei Ihrer Recherche direkt abgefangen wurde, obwohl sie das Unternehmen nicht kannte.

Durch einen Blog kann so der Traffic auf der Webseite organisch um ein Vielfaches wachsen, da Nutzer nicht nur durch direkten Bezug auf ihr Unternehmen stoßen. Dieser Traffic hilft zusätzlich dabei die Relevanz bei den Suchmaschinen zu erhöhen. Zusätzlich bleibt eine Seite so nie komplett gleich und ändert sich laufend und wird somit auch höher bewertet.

 

Wie erstelle ich einen Blog?

 Wie bereits am Anfang erwähnt, ist ein Blog eine Webseite oder ein Teil einer Webseite. Für Unternehmen ist es sinnvoll einen Blog in die Unternehmenswebseite zu integrieren, um den Traffic beieinander zu halten und die Conversion Rate zu erhöhen. Sollte deine Webseite über ein CMS (Content-Management-System) verfügen, erfordert es nicht viel, um mit einem Blog zu starten. Bei einer Webseite ohne CMS gibt es mehrere Optionen. Man kann den Blog zum Beispiel auf eine Subdomain (blog.firma.de) verlegen und nach Möglichkeit in die Hauptseite integrieren, oder man integriert ein CMS in die vorhandene Webseite. Im Zweifelsfall ist hier eine Erneuerung der Webseite nötig. Von einem Blog, der nicht auf einem CMS basiert, raten wir ab. In diesem Szenario würde das bloße Erstellen eines Beitrags einen nicht unerheblichen Aufwand mit sich ziehen. Frag am Besten deinen Webseiten-Spezialisten oder deine Agentur nach der besten Lösung.

Hier ist eine Liste mit Content-Management Systemen oderanderen Blogsystemen:

 Wordpress
Blogger

Jimdo

Wix

Webflow

 Du solltest darauf achten, dass dein Blog zu deinem Unternehmen passt. Benutze am Besten die Farben und Schrift deines Unternehmens, um die Wiedererkennung zu gewährleisten. Im Idealfall hast du ein Corporate Design und hältst dich daran.

 

Welche Beiträge sollte ich schreiben?

Grundsätzlich sollten es Beiträge sein, die relevant für deine Zielgruppe sind. Doch was bedeutet relevant und wie findest du heraus, was wirklich beim Leser ankommt. Es gibt verschiedene Methoden, um das herauszufinden. Für einen leichten Einstieg empfehlen wir, Themen zu wählen zu denen du oft Fragen von deinen Kunden bekommst. Frage deine Mitarbeiter. Egal ob im Vertrieb, Service, Außendienst oder Marketing. Grade Mitarbeiter mit Kundenkontakt wissen am Besten, was deine und potenziell neue Kunden lesen wollen. So sind in einem Sanitär- und Heizungsbetrieb oft Anfragen dazu, wie man seine Heizkostenreduzieren kann. Ein Blogartikel, der den (potenziellen Neu-) Kunden direkt ein paar wirksame Tipps aufzeigt und aussagt, wie du als Unternehmen helfen kannst, bietet echten Mehrwert für dein Unternehmen. Inspiration zu Beiträgen kann man sich selbstverständlich auch über andere Quellen wie Blogs, Social Media oder Fachzeitschriften holen. Hier ist es natürlich wichtig niemanden zu kopieren und korrekte Quellenangaben zu nutzen. Gerade bei Fakten sind Quellen oft wichtig, um ein Vertrauen zum Leser aufzubauen. Nutzt du zum Beispiel einen Fakt wie „188 Millionen Menschen nutzen Snapcht täglich*“ kann man beispielsweise mit einem * oder mit hochgestellten Zahlen arbeiten, um die Quellen dann am Ende des Beitrages zu erwähnen:

* Quelle: https://www.hubspot.de/marketing-statistics

Richtig strategisch wird es dann, wenn man seine Blog-Beiträge anhand von Keywords aufbaut und verfasst. Hierbei schaut man vor allem nach Keywords, die ein hohes Suchvolumen auf Google haben oder eine spezielle Nische bedienen. Dies lässt sich beispielsweise über Google Trends herausfinden. Mehr zum Thema Keywords findet ihr im nächsten Abschnitt.

 

Wie erreiche ich meine Zielgruppe?

Jetzt haben wir also eine Idee für einen Blog-Beitrag. Doch wie sorgen wir dafür, dass diese Idee auch bei unseren Kunden oder Interessenten ankommt? Hier kommt ein gutes, altes Sprichwort zu Tage - Wissen ist Macht. Denn wer weiß, wie man seine Zielgruppe erreicht, erreicht seine potentiellen Kunden und wird es schaffen, Leads zu generieren. Doch wie solltest du dabei vorgehen? Wenn du noch nicht weißt, wer deine Zielgruppe ist, solltest du das dringend nachholen. Mehr Informationen dazu wirst du auch bald in unserem Blog finden. Hast du deine Zielgruppe identifiziert und im besten Falle sogar ein „Buyer´s Persona“ erstellt, kommt der nächste Schritt: Recherche! Wie erreiche ich meine Zielgruppe? Über welche Kanäle? Und natürlich auch hier - Welche Themen sind relevant für meine Zielgruppe? Grundsätzlich nutzen wir auch hierfür sogenannte Keywords. Diese Schlüsselwörter helfen uns dabei, den Suchmaschinen, wie Google, zu zeigen, um was es in unserem Beitrag geht. Das ist wichtig, denn Google ist der Kanal, der den Traffic auf unseren Blog weiterleiten wird.

(In unserem Beispiel beziehen wir uns nur auf die Suchmaschinen Aspekte, jedoch ist ein Blog durchaus auch aus Social Media Perspektive interessant.)

Doch wie kommen wir zu unseren Keywords? Nehmen wir diesen Beitrag als Beispiel. Die Headline ist „Ein Blog als Marketing-Instrument“. Wie die Headline bereits suggeriert, geht es in diesem Beitrag vor allem um das Thema Blog im Zusammenhang mit Marketing. So haben wir schon unsere ersten beiden Keywords. Diese werden im Verlauf des Textes eine hohe Gewichtung, das heißt, eine hohe Häufigkeit, haben. Natürlich zählt nicht jedes Wort eines Beitrags als Keyword. So ist das Wort „und“ mit seiner großen Häufigkeit kein Keyword, weil es zu dem Thema an sich keine Relevanz hat. Jedoch wird Google auch hier das Wort indexieren und den Beitrag wahrscheinlich auf einer der millionsten Seiten unter „und“ anzeigen. Was du dagegen noch unternehmen kannst, ist, kleinere Keywords in den Beitrag zu streuen, um auch eine Nische gut zu erreichen. Mehr Infos über deine Keywords kannst du auf folgenden Seiten herausfinden:

 Keyword-Tools
Hypersuggest

Google Trends

Zusammenfassung

Ein Blog hilft dir dabei, Interessenten und potenzielle Kunden durch Content-Marketing auf deine Seite zu holen. Richtest du deine Beiträge dabei auf relevante Themen und mit passenden Keywords aus, wird dein Beitrag bei Google und anderen Suchmaschinen gefunden und die Interessenten kommen auf deine Seite, ohne dass sie dich vorher kannten. Durch Conversion Optimierung wandelst du dann deinen Traffic in Leads um und schaffst es mit gratis Mehrwert für deine Kunden, neue Kunden zu generieren.

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